Unfallkasse Baden-Württemberg

Tagespflege

Seit 01.10.2005 stehen Kinder, die durch ge­eignete Tagespflegepersonen im Sinne von § 23 SGB  VIII betreut werden, unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Voraussetzung für das Bestehen des Versicherungsschutzes der Kinder ist die Feststellung der besonderen Eignung der Tagespflegeperson. Diese erfolgt durch den Träger der öffentlichen Jugendhilfe (ört­liches Jugendamt) oder durch einen mit ihm per Kooperationsvertrag verbundenen anerkannten Träger der freien Jugendhilfe.

Die versicherte Betreuung kann von der Tagespflegeperson als selbständige Tätigkeit oder in Form einer abhängigen Beschäftigung für den Haushalt der zu betreuenden Kinder erfolgen. Eine namentliche Meldung der Kinder im Vorfeld ist nicht erforderlich.

Versicherte Tätigkeiten

Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz der betreuten Kinder bis zum vorschulischen Alter besteht entsprechend den Besonderheiten ihres Entwicklungsstandes um­fassend und während der gesamten Dauer der Be­treu­ung durch die Tagespflegeperson so­wie auf den damit verbundenen direkten Wegen. Erfasst sind alle Tätigkeiten, die mit der Betreuung durch die geeignete Tagespflegeperson in einem rechtlich wesentlichen Zusammenhang stehen, wie z. B. das Spielen, das Essen und Trinken oder die Teilnahme an Ausflügen usw.

Weitere Informationen finden Sie bei Fragen und Antworten zum Unfallversicherungsschutz