Unfallkasse Baden-Württemberg

„ROP“

Return on Prevention

Es ist unumstritten, dass betriebliche Präventionsarbeit (Arbeits- und Gesundheitsschutz) aus rechtlichen, ethnischen und gesellschaftlichen Gründen in erster Linie die Gesundheit von Beschäftigten erhalten und fördern muss. Dennoch stellt sich die Frage, ob die von betrieblicher Präventionsarbeit ausgehenden Wirkungen auf einzelwirtschaftlicher Ebene der Unternehmen insgesamt zu betriebswirtschaftlichen Vorteilen führen.

In Anlehnung an den Kapitalertrag („Return on Investment“) sind die Autoren der Studie „Berechnung des internationalen „Return on Prevention“ für Unternehmen“ in einem internationalen Projekt dieser Frage nachgegangen. Das Verhältnis der betrieblichen Präventionskosten gegenüber dem Präventionsnutzen liegt in der vorliegenden Studie bei einem ROP von 2,2.

Im DGUV Report 1/2013 „Berechnung des internationalen „Return on Prevention“ für Unternehmen: Kosten und Nutzen von Investitionen in den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz“ werden die Erkenntnisse aus der Studie ausführlich vorgestellt.