
Obwohl die Zukunftsaussichten für die Branche gut sind, haben Altenpflegeeinrichtungen mit veränderten Anforderungen und knappen Ressourcen zu kämpfen. Um die Qualität der Pflege zu sichern, muss deshalb nicht zuletzt pfleglich mit den Pflegekräften umgegangen werden – dafür setzt sich auch die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ein.
Sie startet jetzt in Baden-Württemberg eine landesweite Kampagne „Aufbruch Pflege vor Ort“, gemeinsam mit der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW). Ziel ist es, den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Altenpflege zu verbessern und unnötige Bürokratie abzubauen.
Hierzu finden in den nächsten drei Jahren Informationsveranstaltungen mit Vorträgen und praktischen Tipps von Fachleuten der BGW und der UKBW sowie Vertretern der regionalen Politik statt. Ausgangspunkt ist die Gefährdungsbeurteilung. Mit ihrer Hilfe können Alten- und Pflegeeinrichtungen potenzielle Gesundheitsgefahren erkennen – wie zum Beispiel Hauterkrankungen, Muskel- und Skeletterkrankungen oder Erkrankungen aufgrund von Stichverletzungen und psychischen Gefährdungen. Auf einem Informationsmarktplatz stellen BGW, UKBW und ihre Kooperationspartner außerdem Produkte vor, mit denen sich arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermeiden lassen.
Ansprechparter für „Aufbruch Pflege vor Ort“ in Baden-Württemberg ist bei UKBW
Martin Holoch, Telefon (0711) 9321-338
E-Mail: martin.holoch(at)uk-bw.de
Die Einzelveranstaltungen werden außerdem unter www.aufbruch-pflege-vor-ort.de angekündigt.